Karin Triendl AT
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Diesterweggasse 16/7 | 1140 Wien
Ich habe Architektur an der TU Innsbruck, an der UCA Arlington Texas und an der TU Delft studiert. Diese unterschiedlichen kulturellen und fachlichen Kontexte haben meinen Blick auf Architektur früh geprägt und mein Interesse an gesellschaftlich relevanten Fragestellungen geschärft.
Nach meinem Studium war ich bei WEST 8 in Rotterdam sowie viele Jahre im Büro von Architekt Adolf Krischanitz in Wien tätig, wo ich an anspruchsvollen Projekten arbeiten und mein Verständnis für konzeptionelle Klarheit, Präzision im Detail und gestalterische Qualität vertiefen konnte.
Seit Beginn meiner Karriere arbeite ich als selbständige Architektin. Bis 2019 mit Patrick Fessler im Büro Triendl und Fessler Architekten. In dieser Zeit habe ich im Rahmen mehrer privater Projekte meine Haltung zur Architektur geschärft, insbesondere im Spannungsfeld zwischen Entwurf, Konstruktion und Nutzung.
In der Weiterentwicklung meiner beruflichen Praxis habe ich gemeinsam mit Architekt Peter Larcher 2020 Work Space Architekten ZT GmbH gegründet. Seither sind auf Basis einer intensiven Wettbewerbstätigkeit mehrere richtungsweisende Projekte entstanden. Das Projekt Duett Pradl wurde für den Bauherrenpreis nominiert und setzt sich mit der Verdichtung städtischer Strukturen ausdeinander. Mit dem Kindergarten am ISTA Campus konnte ein nachhaltiges Vorzeigeprojekt im Holzbau realisiert werden, das ökologische Verantwortung und architektonische Qualität verbindet.
Ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit bei Work Space Architekten ist die kontinuierliche Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten Entwurfsaufgaben im Rahmen von Wettbewerben und meiner Tätigkeit als Jurorin, die den kritischen Diskurs und den Blick auf unterschiedliche architektonische Positionen schärft.
Neben meiner planerischen Tätigkeit habe ich zwischen 2012 und 2018 an der TU Wien am Institut für Konstruktion und Gestaltung unterrichtet und bin als Autorin zahlreicher Fachpublikationen für das Magazin Zuschnitt tätig, in denen ich mich mit Materialität, Konstruktion und architektonischer Haltung auseinandersetze.
Als Mutter von zwei Kindern ist es mir ein besonderes Anliegen, Beruf und Familie miteinander zu verbinden. Diese Erfahrung prägt auch meinen Zugang zur Architektur: Räume sollen nicht nur funktionieren, sondern den Alltag bereichern, Orientierung geben und unterschiedliche Lebensrealitäten mitdenken.
Ich verstehe Architektur als offenen Prozess, der im Dialog entsteht – mit Auftraggeber:innen, Nutzer:innen und im Team. Mein Ziel ist es, Projekte zu realisieren, die langfristig Bestand haben und einen kritischen Beitrag zu unserer gebauten Umwelt leisten.