Einsegnungshalle St. Peter Stadtfriedhof, Graz
Veronika Hofrichter-Ritter
Der Entwurf nimmt Rücksicht auf die sehr unterschiedliche Größe von Verabschiedungsfeiern und entspricht dem in einer angemessenen Dimension des Bauwerkes, die für den wirtschaftlichen Betrieb passend ist.
Die leichte Verdrehung der Westseite im Grundriss ist eine einladende Geste in Richtung Friedhofszugang und wird in der Platzgestaltung bis zum Eingangstor weitergeführt.
Zentrales Element des neuen Gebäudes ist der ca. 70 m2 große, geschützte Verabschiedungsraum, der sich je nach Größe der Feier bzw. Anzahl der Trauergäste zum überdeckten Vorplatz hin öffnen lässt. Aufbahrungen werden unmittelbar vor der eigentlichen Verabschiedung ebenfalls in diesem Raum stattfinden - und durch entsprechende differenzierte Beleuchtung jeweils unterschiedlich atmosphärisch unterstützt.
Vorplatzgestaltung (teilweise überdacht) bestehend aus einem Natursteinfeld (vor dem Eingang) mit angrenzenden Feldern aus Beton mit Besenstrich; einem Kiesbett mit vertikaler Bepflanzung und einen angrenzenden Glockenturm aus Stahl; der Vorplatz wird mittels eines schwebenden Sichtbeton-Bügel umschlossen der den Platz in der dritten Dimension definiert; das Vordach spannt sich über dem Eingangsbereich zwischen dem Sichtbeton-Bügel auf und erhält eine Holzuntersicht;
der Übergang zur Bestandsfläche wird mit einem Asphalt Gehweg ergänzt; entlang der Bestandgräber wird ein neuer Gehweg asphaltiert sowie als Zugang zu den Nebenräumen der Einsegnungshalle;
In der Zugangsfassade sind lediglich 3 doppelflügige Drehtüren positioniert, die bei großen Verabschiedungen geöffnet bleiben und den Innenraum mit dem überdachten Vorplatz verbinden.
Planning partners: Franz Feirer (Statik), TB-Bierbauer (HKLS), TB-Klauss (E-Planung)
Client: Stadtpfarre zum hl. Blut, Graz
Categories: Art and Culture
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Veronika Hofrichter-Ritter AT
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